Wussten Sie, dass man schon zur Mesopotamien-Zeit Übersetzungen verwendete?

Das sumerische Gedicht Gilgamesch wurde im zweiten Jahrtausend v. Chr. in asiatische Sprachen übersetzt. Später übersetzten römische Dichter Texte aus dem antiken Griechenland und bearbeiteten sie so, dass daraus literarische Werke entstanden.

Irgendwann ist dann das Internet in unser Leben getreten und nahm ebenfalls eine bedeutende Rolle bei der Zunahme und der Ausweitung des Übersetzens weltweit ein. Die Art und Weise, wie wir uns durch das Internet mit der gesamten Welt vernetzen konnten, war revolutionär und machte Übersetzungen notwendig, um sich weltweit verständigen zu können.

 

Dank der digitalen Entwicklung und des internationalen Wirtschaftsaufschwungs ist das Übersetzen in unserem Leben unentbehrlich geworden. Praktisch für jedes Objekt oder Gerät, das wir verwenden, gibt es eine Übersetzung, zum Beispiel in Form einer Bedienungsanleitung oder der Benutzeroberfläche eines Objekts.

Wie oft haben Sie eine Website geschlossen, weil sie nicht in Ihrer Sprache war und Sie sie nicht verstanden haben? Wie oft haben Sie sich über Betriebs- oder Montageanleitungen geärgert, die in Ihrer Sprache nicht deutlich waren?

Der Bedarf an Übersetzungen hat sich sicherlich weiterentwickelt, ist aber derzeit gegenwärtiger als im antiken Griechenland. Auch heute stehen wir wieder vor einer neuen Revolution: die künstliche Intelligenz, die zunehmend Alltagsgegenstände, wie Kühlschränke, Smartphones, Alarmanlagen usw., miteinander verbindet.

 

Man sagt, dass die Maschine den Menschen bald übertreffen wird, aber gilt dies auch für die Übersetzung?

In einer mehrsprachigen Welt, in der der Austausch immer weiter zunimmt, wird die Übersetzung zu einem Schlüsselfaktor, und zwar nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Gesellschaft und ganz allgemein für die Entwicklung unserer Zivilisation.

Die durch Covid-19 verursachte Gesundheitskrise: ein noch nie dagewesenes Ereignis, das die Welt vollkommen überrumpelte.

Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit nimmt die Zahl der täglich in der Schweiz registrierten Neuerkrankungen, Spitaleinweisungen und Todesfälle stetig ab. Die Vereinigten Staaten hingegen sind derzeit das am stärksten betroffene Land. Auch Russland sieht sich mit einem starken Anstieg der Infektionen konfrontiert. Hinzu kommt, dass einige Länder, denen es gelungen war, die Ausbreitung der Pandemie einzudämmen, wie Japan und Singapur, sich mit einer zweiten Welle auseinandersetzen müssen. In dieser Zeit der globalen Gesundheitskrise spielt die Risikokommunikation eine Schlüsselrolle, um die Ausbreitung der Pandemie so weit wie möglich zu verhindern.

Risikokommunikation

Unter Risikokommunikation versteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den Austausch von Informationen, Ratschlägen und Meinungen in Echtzeit zwischen Experten, Verantwortungsträgern der Gemeinschaften, politischen Entscheidungsträgern und gefährdeten Bevölkerungsgruppen.

Wenn eine Pandemie wie die gegenwärtige auftritt, ermöglicht eine wirksame Risikokommunikation den Menschen ein besseres Verständnis für die geforderten Verhaltensregeln, die zu deren Schutz nötig sind. Sie stellt den Behörden die Mittel zur Verfügung, um Fehlinformationen zu verringern und auf die Bedenken der Öffentlichkeit zu reagieren.  Die folgende Abbildung ist ein Beispiel für die Risikokommunikation in der Schweiz.

Risikokommunikation ist wesentlich, aber dies ist noch nicht alles. In einer globalen Krisensituation ist der Informationsaustausch zwischen Ländern und ihren Institutionen ein unverzichtbares Element.

Informationsaustausch

Das Virus hat sich entsprechend der Kontaminationsfällen von einem Land zum anderen ausgebreitet. So waren einige Länder vor anderen betroffen, und zu einem bestimmten Zeitpunkt durchlief jedes Land eine andere Phase der Kontaminationswelle. Zum Beispiel befand sich die Schweiz zu dem Zeitpunkt, als Italien seinen Höhepunkt der Kontamination erlebte, noch in der Anfangsphase der Ausbreitung des Virus.

Diese zeitliche Verzögerung ermöglichte es den ersten betroffenen Ländern, Informationen mit Ländern auszutauschen, die noch nicht von der Pandemie betroffen waren. Regierungen, die von einem klaren Informationsaustausch profitierten, waren in der Lage, sich selbst zu mobilisieren, indem sie eine effektive Risikokommunikation betrieben.

Der Informationsaustausch spielte eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Pandemie. Er bleibt von großer Bedeutung, da die Länder das Ende der Eindämmung und die Rückkehr zum normalen Leben in Betracht ziehen. Der Erfolg dieser Phase hängt von der Umsetzung der von den Behörden aufgestellten Präventionsrichtlinien ab. Diese Richtlinien basieren auf sämtlichen Informationen, die von den Behörden in den verschiedenen Ländern über die Pandemie ausgetauscht werden. Die Konsistenz der in der gesamten Kommunikation verwendeten Terminologie ist von wesentlicher Bedeutung, um einen effektiven Informationsaustausch zu gewährleisten.

Terminologie

Nach der Encyclopaedia Universalis ist Terminologie die Disziplin, die sich mit wissenschaftlichen oder technischen Vokabularen befasst. Ihr Ziel ist es, die Art und Weise zu untersuchen, wie Wissenschaft und Technik Objekte und Phänomene bezeichnen.

Als die ersten internationalen Organisationen gegründet wurden, war es notwendig, eine mehrsprachige Terminologie zu entwickeln, die es den Vertretern verschiedener Länder ermöglicht, klar zu kommunizieren. Die Erstellung mehrsprachiger Glossare ermöglichte es, eine Terminologie zu erstellen, die die Konkordanz zwischen verschiedenen Sprachen sicherstellt. Jeder Bereich erfordert natürlich ein eigenes Glossar, und die Gesundheitskrise, die die Welt derzeit erlebt, bildet da keine Ausnahme.  In der Anfangsphase der Pandemie waren Informationen nur in einer begrenzten Anzahl von Sprachen verfügbar, wodurch ganze Bevölkerungsgruppen keinen Zugang zu lebenswichtigen Informationen hatten, weil sie diese nicht verstehen konnten.  Die Organisation „Übersetzer ohne Grenzen“ entwickelte daher ein Glossar, das speziell auf die durch Covid-19 verursachte Gesundheitskrise zugeschnitten ist. Dieses Glossar umfasst dreiundzwanzig Sprachen, insbesondere diejenigen, in denen die Informationen nicht verfügbar waren.

https://glossaries.translatorswb.org/covid19/

Welche Lektionen können wir aus dieser Situation lernen?

Wir leben in einer globalisierten Welt und sind Zeugen unzähliger mehrsprachiger Austausche. Im Kontext einer globalen Gesundheitskrise kann das Teilen von Informationen konkret Leben retten. Zur Praxis des Informationsaustauschs gehört unbedingt eine klare Terminologie. Um Missverständnisse und Fehlinformationen zu vermeiden, ist die Qualität der Übersetzung und des Dolmetschens von höchster Priorität.

 

DIE MEHRSPRACHIGEN LÄNDER

Ist das Erlernen einer neuen Sprache für Sie wie eine Reise ins Ungewisse? Vielleicht liegt es daran, dass Sie einsprachig aufgewachsen sind! Hier in der Schweiz gehören Fremdsprachen zum Alltag. Auch wenn die Beherrschung mehrerer Sprachen in Frankreich geschätzt wird, so ist dies in einem mehrsprachigen Land ganz normal! Dieser Artikel befasst sich mit mehrsprachigen Ländern, und die damit verbundenen Herausforderungen.

Überblick über die mehrsprachigen Regionen

Wussten Sie, dass es in der Welt mehr mehrsprachige als einsprachige Länder gibt? Tatsächlich sind sie fast hundert! Die beiden Länder mit den meisten Sprachen sind Papua-Neuguinea (zusätzlich zu den vier offiziellen Sprachen werden 850 Sprachen gesprochen) und Mexiko (Spanisch ist de facto die offizielle Sprache, aber die 290 indigenen Sprachen haben den Status von Nationalsprachen).

Dann folgen Bolivien (37 gesprochene Sprachen), Simbabwe und Polen (beide mit 16 gesprochenen Sprachen).

In der westlichen Welt haben wir Spanien und die Schweiz. Kastilisch ist die offizielle Bundessprache Spaniens, aber Baskisch, Okzitanisch und Katalanisch sind in ihren jeweiligen Regionen als Amtssprachen anerkannt. In der Schweiz sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch die vier offiziellen Sprachen.

Im Durchschnitt beherrscht die Schweizer Bevölkerung zwei Fremdsprachen (unter den europäischen Ländern liegt nur Luxemburg – mit drei Sprachen – über der Schweiz). Tatsächlich sprechen 71 % der Deutschschweizer Französisch und 67 % Englisch. Von den französischsprachigen Personen sprechen 47 % Deutsch (oder Schweizerdeutsch) und 43 % Englisch.

 

Herausforderungen der Mehrsprachigkeit

Die Beherrschung mehrerer Sprachen ist mit vielen Herausforderungen verbunden. Die offensichtlichste ist natürlich die Globalisierung des Handels. Gute Sprachkenntnisse erleichtern die zwischenmenschliche Kommunikation (Schlüsselsprachen wie Englisch sind oft sehr nützlich). Lassen Sie uns noch einen Schritt weitergehen. Neue Studien haben gezeigt, dass das Gehirn eines zweisprachigen Menschen schneller und aktiver ist als das eines einsprachigen. Es kann auch besser mit Unklarheiten umgehen und Konflikte lösen!

Auch wenn die Mehrsprachigkeit also in einem gewissen Rahmen einen erheblichen Vorteil bietet, so kann sie auch ein Hindernis sein, wie im Fall der Europäischen Union, wo fast 24 Amtssprachen benutzt werden. Die Sprachenfrage ist also eine wahre Herausforderung! Tatsächlich wird oftmals von den Europäern Englisch als Austauschsprache aufgrund der Hindernisse des interkulturellen Dialogs verwendet.

Da die Mehrsprachigkeit als eine grosse Herausforderung des 21. Jahrhunderts betrachtet wird, sind in einigen Ländern zweisprachige Klassen eröffnet worden, manchmal schon in der Vorschule! Dies ist der Fall in Kalifornien und Florida, wo die Mehrheitssprache nicht mehr Englisch, sondern Spanisch ist.

 

« Alle zwei Wochen stirbt eine Sprache aus » (1). Diese Schockaussage stammt von Claude Hagège, einem Sprachwissenschaftler, der damit die Dringlichkeit dieses Themas betonen will. Laut der UNESCO könnten bis Ende des 21. Jahrhunderts fast die Hälfte der heutigen Sprachen verschwunden sein. Tatsächlich spricht heute 40% der Weltbevölkerung nicht einmal mehr 10 Sprachen. In diesem Artikel geht es um gefährdete Sprachen und die Gründe ihres Aussterbens.

 

Ein Überblick über die Sprachen, die zu verschwinden drohen

Sprachen verschwinden allgemein von Jahr zu Jahr schneller. Es ist ein beunruhigendes Phänomen, das sich, je nach Ausmaß, mehr oder weniger alarmierend über sämtliche Kontinente ausbreitet.  Die UNESCO (2) betrachtet weltweit etwa 3.000 Sprachen als gefährdet und unterscheidet mit untenstehender Tabelle das Lebendigkeitsniveau der jeweiligen Sprache.

 

Aus der interaktiven Onlineausgabe des UNESCO-Atlas der weltweit gefährdeten Sprachen gehen folgende Daten hervor:

 

Asien ist somit die Region mit den meisten gefährdeten Sprachen, nämlich insgesamt 1.113 Mundarten. Indien ist mit 197 gefährdeten Sprachen hierbei das am stärksten betroffene Land, gefolgt von China mit 144, Indonesien (143) und Russland (131). In Amerika sind 90% der Mundarten dabei, auszusterben. Dabei handelt es sich ausschließlich um Sprachen der indianischen Ureinwohner. Die von diesem Aussterben am stärksten betroffenen Länder sind die USA (191 gefährdete Sprachen, von denen 54 bereits ausgestorben sind), Brasilien (190), Mexiko (143) und Kanada (87).

Auf der Seite des Pazifiks sind Australien und Papua Neu Guinea, das sprachenvielfältigste Land weltweit, mit jeweils 108 und 98 aussterbenden Sprachen arg betroffen. Aber auch Afrika und Europa sind von diesem Phänomen nicht ausgeschlossen, auch wenn Europa im Vergleich zu den anderen Kontinenten immer noch den geringsten Anteil aussterbender Sprachen aufweist.

 

Was sind die Ursachen für dieses Aussterben? 

Einer der ersten Gründe dafür, dass die Hälfte der gesprochenen Sprachen zu verschwinden droht, liegt eben darin, dass sie… gesprochen werden! Tatsächlich sind die gefährdeten Sprachen vor allem die der mündlichen Tradition, was den Sprachwissenschaftlern ihre Arbeit und die Datensammlung erschwert, auch wenn letztere die Hoffnung nicht aufgeben.

Natürlich liegt einer der Hauptgründe dieses Aussterbens in der Notwendigkeit, den kommerziellen und politischen Austausch zu vereinfachen. So wurden im Lauf der Zeitgeschichte gewisse Sprachen wie Englisch, Mandarin, Hindi, Spanisch oder auch Französisch als Kommunikationsträger zwischen den Völkern bevorzugt. Zudem hat die sprachliche Abschottung zwischen zwei Völkern, ob bewusst (bei der Kolonialisierung) oder unbewusst (durch die kulturelle Überlegenheit) nach und nach zum Verschwinden der einen Sprache zugunsten der anderen geführt. Dies ist beispielsweise in den meisten der amerikanischen und afrikanischen Staaten der Fall, die hauptsächlich englisch-, spanisch- und französischsprachig wurden.

Nicht unerheblich beigetragen haben auch die durch die Urbanisierung und Industrialisierung ausgelösten Bevölkerungszuströme. Die Phänomene der Zuwanderung führten dazu, dass viele Familien mit der Zeit ihre Muttersprache vernachlässigten, auch um sich in einer neuen Gesellschaft integrieren zu können. Da braucht es nur noch eine Generation, und das Erbe einer Muttersprache geht verloren.

Im Hinblick auf diese Tatsache hat die UNO 2003 die Sprachenvielfalt in die Liste des « Immateriellen Kulturerbes der Menschheit » (3) aufgenommen. Europa zeichnete bereits 1992 die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen (4) zu deren Schutz. Angesichts des allmählichen Rückgangs der Sprachenvielfalt wurden schon einige Aktionen durchgeführt (unter anderem die Herausgabe des partizipativen Atlas durch die UNESCO oder die Förderung zur Erlernung von Minderheitensprachen), mit dem Ziel, Behörden, Rednergemeinschaften, aber auch die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und dadurch einige Mundarten wieder aufleben zu lassen und die weltweite Sprachenvielfalt zu erhalten.

 

Quellen:

(1) Claude Hagège, Halte à la mort des langues, Éditions Odile Jacob, September 2002.

(2) Quelle: Oseley, Christopher (ed.). 2010. Atlas des langues en danger dans le monde, 3. Ausgabe. Paris, Éditions UNESCO.

(3) URL : https://ich.unesco.org/fr/qu-est-ce-que-le-patrimoine-culturel-immateriel-00003

(4) URL : https://rm.coe.int/168007c07e

Wussten Sie, dass, unter den 7.000 existierenden Sprachen, nur 2,5 % von ihnen von fast 90 % der Weltbevölkerung (das heisst mehr als 7 Milliarden Einwohnern) gesprochen werden? In diesem Nebel von Mundarten sprechen Englisch und Französisch insgesamt fast 1,5 Milliarden Menschen, gefolgt von Mandarin und Hindi.[1] Doch im Umgang mit dem internationalen Austausch und der Diplomatie ist es die Sprache Shakespeares, die nach und nach in den Rang einer Bezugssprache aufgestiegen ist.

Ein Mittel zur Vereinigung der Staaten

Wenn wir uns auf die Bevölkerungszahlen pro Land beziehen, sind Mandarin und Hindi bei weitem an der Spitze. Es ist jedoch interessant festzustellen, dass bei der Anzahl der Länder Englisch, Französisch, Arabisch, Spanisch und Portugiesisch die am weitesten verbreiteten Sprachen sind!

Im Laufe der Geschichte haben bestimmte Mundarten die Rolle von Katalysatoren übernommen, die der Zusammenarbeit zwischen Staaten auf der Grundlage historischer Beziehungen zugute kommen. Im 19. und 20. Jahrhundert spielte die Kolonisierung des amerikanischen, afrikanischen und asiatischen Kontinents eine bedeutende Rolle bei der globalen Expansion der westlichen Sprachen.

Schliesslich kam diese historische Vergangenheit dem Aufbau internationaler Institutionen zugute, die geografisch und kulturell entfernte Staaten vereinte. Dabei unterstützt diese Kooperationspolitik angesichts einer einigenden sprachlichen Herausforderung eine enge Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten auf anderen strategischen Ebenen (wie Wirtschaft, Soziales und Militär).

Ein Mittel zur Durchsetzung der Identität

Sprache kann als eine Machtfrage wahrgenommen werden und wird so zu einem Konfliktobjekt. Das ist immer mehr der Fall in bestimmten Regionen, in denen nationalistische Bewegungen existieren, wie in Katalonien.

Die Präferenz der lokalen Mundart gegenüber der nationalen Sprache kann somit mehr sein als eine harmlose Wahl und kann von einer echten politischen Überzeugung unterstützt werden. Die Nationalisten stellen daher eine bestimmte Rückeroberung ihres Territoriums durch die Auferlegung ihrer Sprache sicher.

Anzumerken bleibt, dass im Jahr 1992 der Europarat mit der Europäischen Charta der Regional- oder Minderheitensprachen „den Schutz der historischen Regional- und Minderheitensprachen Europas, von denen einige im Laufe der Zeit vom Aussterben bedroht sind, gefördert hat, um dazu beizutragen, die Traditionen und den kulturellen Reichtum Europas zu bewahren und weiterzuentwickeln.[2]

SCHLUSSFOLGERUNG

Auf diese Weise kann eine sprachliche Stärke durch die Förderung seiner Mundart Einfluss auf internationaler Ebene sicherstellen und so eine gewisse Hegemonie garantieren. Umgekehrt kann eine Sprache gleichermassen ein Vektor der Differenzierung und der kulturellen Bestätigung sein, wie das Katalanische, das sich vom Spanischen unterscheidet.

Es scheint daher, dass sich die Sprachenfrage in irgendeiner Weise in ein echtes geopolitisches Instrument verwandeln kann.

[1] Quelle: Ethnologue, 22.Auflage 2018.

[2]URL : https://www.coe.int/fr/web/conventions/full-list/-/conventions/treaty/148

 

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HEC Paris’ mission is twofold: training the global leaders of tomorrow, and taking an active part in the production of knowledge on management.

Created in 1881 by the Paris Chamber of Commerce and Industry, HEC Paris ambitions to train high potential individuals, capable of becoming architects of a responsible world. What makes HEC unique is its conviction shared by the HEC Community: knowledge determines the freedom and entrepreneurship required for a better world. This conviction is affirmed with our motto “The more you know, the more you dare”.

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HEC Paris enacts this mission in harmony with three core values:

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Sense of initiative and social diversity

HEC encourages its students to think out of the box, reinvent themselves, fulfil their wildest dreams and reveal their talents. By offering them a wealth of opportunities, HEC offers each individual an opportunity to live up to their ambitions.  HEC Paris offers a model of social diversity based on meritocracy through assertive needs-based scholarships and an offer of educational programs dedicated to social responsibility and sustainable development, in order to train responsible business leaders who will make a positive contribution to society as a whole.

 

    

Mc Donald allumé pour une faute de traduction

«Car je connais notre hymne nationale par cœur». Le dernier concours de McDonald’s Suisse sur les réseaux sociaux fait mal aux yeux à de nombreux internautes. En cause, une faute d’accord toute bête: «Hymne» étant un nom masculin dans ce contexte, le mot national s’écrit donc sans «e».

Sondage
Alors, cette faute d’accord?

26 %

62 %

12 %

2668 participants

En réaction, une avalanche de commentaires a suivi. Certains se sont montrés moqueurs. D’autres opportunistes, en se proposant pour reprendre le job du «social media manager» de la chaîne de fast-foods. D’autres ont été proprement scandalisés. Exemple: «Honte à vous ainsi qu’à votre agence de comm‘ qui n’est même pas capable d’orthographier correctement le nom hymne national!» La liste est longue.

Amusé au départ, le modérateur de la page a montré un brin d’agacement à la longue. «Nous n’avons pas pour vocation de donner des leçons de français, a-t-il répondu à un internaute. Même les meilleurs font des erreurs.» Avant de relever lui-même les fautes de français dans les commentaires de ses détracteurs.

Et vous, qu’en pensez-vous?

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